Taiko Generation

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Geschichte der Taiko

Geschichte der japanischen Trommeln

Schon in den mythologischen Erzählungen der Japaner, tanzten und trommelten die Götter.

 Im Shintoismus, der alten japanischen Religion,  wurden mit dem Klang der Trommeln die Götter der Vorfahren angerufen. Trommeln sollte dazu dienen, die Menschen den höheren Mächten nahe zu bringen und umgekehrt, Götter und Geister wachzurufen und zu veranlassen, die Wünsche der Menschen nach Fruchtbarkeit, reicher Ernte und Wohlergehen zu erfüllen. Im alltäglichen Leben trommelten die Jäger um Tiere aufzuscheuchen. Die Bauern trommelten, um eine gute Ernte zu erbitten, und die Soldaten übertrugen mit den Trommeln ihre Signale und feuerten sich zum Kampf an. 

 Am kaiserlichen Hof wurden die Trommeln im Noh- und Kabuki-Theater gespielt. Im Buddhismus repräsentiert der Klang der Trommeln die Stimme Buddhas.

Bauart und Herkunft

Die Taiko stammt ursprünglich aus Japan und heisst auf deutsch „grosse Trommel“. Der Trommelkorpus ist an beiden Öffnungen mit einem Trommelfell bespannt. Bei der traditionellen Bauweise sind die Felle aufgenagelt und daher im nachhinein nicht stimmbar. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Proportionen. Ist der Durchmesser größer als die Tiefe bzw. Höhe der Trommel, spricht man von einer Hira Daiko. Ist die Bauweise dagegen eher fassartig, spricht man von einer Miya Daiko.

Mit Taiko bezeichnet man in Japan nun jede Trommel, ob groß oder klein, die zum Spielen von Taiko Musik verwendet wird. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Ausdruck „Taiko“ eine sehr große Gruppe von Schlaginstrumenten umfasst. Es gibt nicht nur eine Quelle für all die Trommeln, die im modernen Taiko verwendet werden.

Sie haben viele Vorläufer, die geographisch und geschichtlich weit verstreut sind.
Über die Jahrhunderte hinweg, als sich Taiko zu einer einzigartigen japanischen Ausdrucksform entwickelte, wurde es von vielen musikalischen Formen, sowohl fremden, als auch einheimischen, beeinflusst. Und als sich Taiko weiterentwickelte, kam ein immer größerer Fundus an Trommeln dazu. Da Taiko heutzutage dabei ist, eine wahrhaft internationale Kunstform zu werden, werden wahrscheinlich noch mehr stilistische Einflüsse und Instrumente integriert. Es gibt eine umfassende Auswahl an Flöten, Glocken, Gongs, Rasseln und Streichinstrumenten, die so wie die Trommeln in die Taiko Aufführungspraxis integriert wurden. Diese Instrumente balancieren das donnernde Getöse der Trommeln aus und erfüllen den Klang mit hohen, feinen und klaren Tönen.

Manche Taiko stammen aus Japan, andere sind Abkömmlinge von denen, die aus Orten wie Korea und China importiert wurden. Einige haben einen unveränderlichen Klang, währenddessen andere gestimmt werden. Unter dem Aufgebot an Instrumenten für Taiko befinden sich kleine Handtrommeln, so wie einige der größten Trommeln der Welt. Daraus folgt eine Kostprobe der gängigsten Trommelarten und Instrumente, die von zeitgenössischen Taiko Künstlern verwendet werden.

Die Vielfalt an Trommeln, die für Taiko verwendet werden, ist groß. So verwirrend deren Anzahl auch scheinen mag, können sie doch grob in zwei Kategorien geteilt werden: jene, deren Trommelfell am Rand angeheftet ist, genannt „Byou Daiko“ und solche, die Trommelfelle an beiden Enden haben und mit gespannten Kordeln zusammengehalten werden, die „Shime Daiko“. In Europa und den USA setzen sich immer mehr auch Taikos mit mechanischen Spannvorrichtungen durch.

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